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    Werkstücke auf CNC-Maschinen effizient messen

    Prozessinternes Messen von Werkstücken schafft eine optimale Verbindung von CNC-Bearbeitung und Qualitäts­kontrolle. Die CAM-Software hyperMILL® bietet verschiedene Messzyklen, damit Anwender einfach und komfortabel auf der Werkzeugmaschine messen können.

    Werkstück messen mit der CAM-Software

    CNC-Werkzeugmaschinen können heute viel mehr als nur fräsen, bohren oder drehen. Das Messen in der CNC-Maschine sorgt für das frühestmögliche Erkennen von Fertigungsfehlern in einer unterbrechungsfreien Produktionskette. Durch die prozess­interne Qualitätskontrolle werden zusätzliche, aufwendige Rüst- und Einrichtmaßnahmen vermieden. Die Vorteile für die Unternehmen: Ausschuss reduzieren. Zeit sparen. Wettbewerbs­fähigkeit verbessern. Außerdem ist die fortlaufende Qualitätskontrolle eine wichtige Voraussetzung für das Automatisieren von Fertigungsprozessen.

    Messen mit der CAM-Software

    Messen muss in den gesamten Fertigungsprozess integriert werden und beginnt daher bereits bei der NC-Programmierung. Mit der CAM-Software hyperMILL® lässt sich der Messtaster wie ein herkömmlicher Werkzeugtyp definieren. So wie Fräszyklen für Werkzeuge zur Verfügung stehen, bietet hyperMILL® Messzyklen für den Messtaster an, die eine schnelle und einfache Program­mie­rung ermöglichen und komplett in den NC-Code integriert sind. Für das Messen von Werkstücken hat OPEN MIND drei Strategien entwickelt, die in allen 2D-Messzyklen verfügbar sind:

    • Nullpunkt setzen
    • Messen und Anpassen
    • Messen/Bauteilkontrolle

    OPEN MIND legt seine Messlösung für die gesamte NC-Bearbeitung aus. Diese fängt an mit dem Einrichten des Werkstücks, wenn Messtastersysteme den Nullpunkt aufnehmen. Eine Werkstück­messung während der NC-Bearbeitung erlaubt es sodann frühzeitig, Fertigungsfehler zu erkennen und darauf zu reagieren. Werden zum Beispiel nach dem Schruppen oder Vorschlichten Abweichungen von der Maßhaltigkeit festgestellt, so lässt sich die weitere Bearbeitung entsprechend anpassen. In den Bearbeitungsprozess integrierte Messzyklen stehen damit für eine aktive Prozesssteuerung.
    Am Ende der NC-Bearbeitung erfolgt die Bauteilkontrolle in der Originalaufspannung. Das Messen des fertig geschlichteten Werkstücks bildet die Grundlage für einen Soll-Ist-Vergleich mit der CAD-Geometrie. Eine Dokumentation aller protokollierten und ausgewerteten Messvorgänge schließt die Qualitätskontrolle ab.

    Messzyklen im NC-Code

    Die CAM-Software hyperMILL® verfügt über insgesamt vier Messzyklen – sowohl für 3-Achs- als auch für 5-Achs-Maschinen:

    • Messen von Rechteckelementen
    • Messen von Kreiselementen
    • Achsabhängiges Messen
    • 3D-Punkt-Messen

    Alle Messzyklen sind vollständig in den NC-Code integriert. Der Postprozessor interpretiert diese Ausgabe und übersetzt den Code in die Sprache der Tastersteuerung. Bevor die hyperMILL®-Messzyklen angewendet werden können, ist deshalb in jedem Fall eine Anpassung des Postprozessors notwendig. In der Maschinensteuerung werden dann entsprechende Steuerungszyklen aufgerufen, und die Maschine beginnt, Messergebnisse zu sammeln.

    Sie möchten mehr zum Thema Messen erfahren und wollen wissen, welche Steuerungen die Postprozessor-Technologie von OPEN MIND unterstützt?
    Dann kontaktieren Sie den OPEN MIND Vertrieb.

    Videos zum Thema Messen

    Merkmale Messen

    • Nullpunktdefinition: Der Bauteilnullpunkt lässt sich sicher und schnell definieren, und auch angestellt kann mit einer 5-Achs-Maschine ein Nullpunkt gesetzt werden
    • Achsparalleles Messen, Messen von Rechteck- und Kreiselementen sowie von beliebigen 3D-Punkten
    • Bei allen Zyklen ist der Messtaster so einfach wie ein Werkzeug zu programmieren
    • Das Messen unterstützt sowohl 3-Achs- als auch 5-Achs-Maschinen

     

    • Alle Bewegungen des Messtasters werden auf Kollision geprüft
    • Informative Prozesskontrolle: Für die einzelnen Bauteilgeometrien lassen sich Messdaten einfach erzeugen und aus der Steuerung abrufen
    • Aktive Prozesssteuerung: Die Integration von Messzyklen erlaubt es, den Bearbeitungsprozess aktiv zu steuern; treten Abweichungen, zum Beispiel bei Werkzeugdurchmesser oder -länge, auf, werden diese bei der weiteren Bearbeitung berücksichtigt

    Nutzen/Vorteile

    • Prozessintegrierte Messungen
    • Beschleunigter Qualitätssicherungsprozess, um Werkstückeigenschaften zu prüfen
    • Fehler werden vermieden

    Wichtiger Hinweis: Für das Messen ist ein angepasster Postprozessor nötig

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