CAM-System passend zur intelligenten Automatisierung

Die Wolpert Gruppe agiert im automobilen Umfeld, beliefert sowohl die Tier 1 als auch die OEMs direkt und verfügt über 380 Mitarbeiter. Außer der Wolpert Modell- und Formenbau AG gehören zur Gruppe die Beckenbach Formen- und Modellbau GmbH, die ZR Automotive GmbH, die KW Karosseriewerke Weinsberg GmbH, die SSP System für Serien- und Prototypenteile GmbH, die Protech GmbH & Co. KG und die Wolpert Automotive GSW SP Z.O.O.
 

Viele der global agierenden Kunden halten der Wolpert Gruppe seit Jahren die Treue. Ein Grund dafür ist die Firmenphilosophie, die sich mit den drei Schlagworten Termintreue, Präzision und Preiswürdigkeit zusammenfassen lässt. Zum Erfolg des im schwäbischen Bretzfeld ansässigen Unternehmens gehört es, nicht nur die besten Maschinen, Produktionsmittel und Softwarepakete zu kaufen, sondern diese auch bestmöglich einzusetzen. So wird in der Produktion wie in der CAM-Abteilung und Konstruktion mehrschichtig gearbeitet.

 

Schon vor einigen Jahren stellte man bei den Anwendungen der Wolpert Gruppe fest, dass das vorhandene CAM-System nicht mehr ganz zum laufenden Fertigungsprozess passt. Aus diesem Anlass wurde ein Projektteam gebildet, das sich am Markt nach neuen, den Anfor­de­rungen entsprechenden Möglichkeiten umsah und schließlich die Systeme selektierte. Dann wurden Benchmarktests durchgeführt und die Systeme intensiv, bis ins kleinste Detail getestet. Am Ende stand hyperMILL® als Sieger fest. „Auch die anderen Unternehmen der Wolpert Gruppe, die teilweise unabhängig von der Wolpert AG getestet hatten, kamen zu dem gleichen Ergebnis“, sagt Thilo Hofmann, Betriebsleiter bei der Wolpert Modell- und Formenbau AG. „Für hyperMILL® sprach unter anderem, dass die NC-Programmierung über die Nutzung von Features, Makros, Jobs und Joblisten etc. zu automatisieren ist. Und das so flexibel, dass wir auch bei unseren Stückzahlen von eins bis drei etwas davon haben“, ergänzt Andreas Wurzer, Leiter der CAM-Abteilung.

 

Mittlerweile sind neun Systeme installiert, die optional auf über 20 Arbeitsplätze ausgebaut werden sollen. „Zusammen mit OPEN MIND klappt das sehr gut. Wir stehen im regen Kontakt mit den Anwendungs­technikern, die immer rasch auf unsere Anforderungen reagieren“, lobt Andreas Wurzer. Und Thilo Hofmann ergänzt: „Wir haben bereits erste Auswertungen bezüglich des hyperMILL®-Einsatzes gemacht. Dabei hat sich gezeigt, dass wir 15 Prozent effektiver geworden sind bezüglich des Verhältnisses Frässtunde zu Programmierstunde.“

 
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In voller Länge

Wolpert Gruppe
1,1 MB | Juli 2010

„Wir wollen ein CAM- System, welches die Fähigkeiten moderner 5Achs-Bearbeitungs­zentren auch wirklich ausnutzt.“

Andreas Wurzer, Leiter der CAM-Abteilung
Ziel erreicht: Die Produktivität
bei der Erstellung der NC- Programme wurde erhöht.
Audi-Stoßfänger mit Kühlergrill, hergestellt mit Spritzguß­werkzeugen der Wolpert AG