Außergewöhnliche Bearbeitungszentren: 5-Achs-Fräsmaschinen mit Parallelkinematik

Die Bearbeitungszentren der Firma METROM Mechatronische Maschinen GmbH lösen zuerst Erstaunen aus: „Gelenk­stab­kinematik, funktioniert das auch?“ Als es darum ging, ein geeignetes CAM-System für METROM einzuführen, fiel die Wahl schnell auf hyperMILL®.

Die Bearbeitungszentren der Firma METROM Mechatronische Maschinen GmbH, Hartmannsdorf, basieren auf folgenden Grundelementen: einem Gestell in Form eines Ikosaeders, einer Parallelkinematik, bestehend aus fünf Stäben, sowie entsprechenden Antriebsmotoren und einem Steuerungs­konzept. Wie manch andere Werkzeugmaschinen-Innovation hat auch diese ihre Wurzeln im Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik in Chemnitz. Der erste Eindruck löst Erstaunen aus: „Gelenkstabkinematik, funktioniert das auch?“

„Wir bewegen hier nur rund zehn Prozent der Masse einer konventionellen Maschine mit gleichem Bauraum. Daraus resultieren kleinere Kräfte beim Beschleunigen, und es wird deutlich weniger Energie verbraucht“, erklärt METROM-Gründer Dr.-Ing. Michael Schwaar. Es sind verschiedene Bearbeitungsarten wie Fräsen, Drehen, Drehfräsen, Unrunddrehen, Unrundfräsen oder Lasern für verschiedene Werkstoffe, vom Formsand über Leichtmetalle und Stahl bis hin zu Inconel- und Alloy-Werkstoffen, möglich.

„Wir hatten hyperMILL® schon am Fraunhofer-Institut im Einsatz. Wir wussten also bereits, dass wir unsere Aufgaben damit bewältigen können.“

Dr.-Ing. Michael Schwaar, METROM-Gründer

hyperMILL® schon am Fraunhofer-Institut im Einsatz

Als es darum ging, ein geeignetes CAM-System für METROM einzuführen, fiel die Wahl schnell auf hyperMILL®. Dr.-Ing. Schwaar: „Wir hatten dieses System schon am Fraunhofer-Institut im Einsatz. Wir wussten also bereits, dass wir unsere Aufgaben damit bewältigen können.“ Einsatzschwerpunkt sind Kundenteile, die in der Projektphase beispielhaft bearbeitet werden, um zu zeigen, dass es funktioniert. „Hierbei gibt uns hyperMILL® mit seiner großen Funktionsvielfalt genügend Spielraum, um Kundenteile aller ‚Couleur‘ sicher zu programmieren“, fasst Dr. Schwaar seine Erfahrungen zusammen. Natürlich werden auch die eigenen Maschinenteile mit hyperMILL® programmiert. Für Kunden, die sich für hyperMILL® entscheiden, stellt das Unternehmen zudem eine CAM-Unterstützung bereit. Maschine, Steuerung und CAM-System sind so optimal aufeinander abgestimmt.

Am Ende bleibt festzustellen, auch bei so einzigartigen Maschinenkonzepten können die NC-Programme zur Zufriedenheit der Anwender, sprich produktiv und sicher, mit hyperMILL® erstellt werden. Und die Bearbeitungszentren von Metrom haben mittlerweile einen Grad an Exzellenz erreicht, dass einer Produktion in größeren Serien nichts mehr im Wege stehen sollte. Eine Bereicherung der deutschen Werkzeugmaschinenszene sind sie allemal!

www.metrom-mobil.com


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Referenz

Maschinenbau: Metrom Mechatronische Maschinen | Download

Metrom Mechatronische Maschinen

Hartmannsdorf, Deutschland
In voller Länge


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